Projektmanagement

Agiles Arbeiten

Agiles Arbeiten

Agile = Disziplin

Agiles Arbeiten ist aktuell ein immer relevanteres Thema für unsere Kunden. Während zu Beginn eher kleinere Unternehmen und StartUps mit schlanken Strukturen Erfolge durch agile Methoden erzielten, gibt es heute immer mehr gewachsene und komplexe Organisationen, die erfolgreich Agile umsetzen.

Agilität bezieht sich dabei nicht nur auf Projekte oder die Entwicklung von Software, sondern auch auf das ganze Unternehmen, auf alle Teams und Abteilungen. Mit Hilfe von agilen Methoden kann die Konzentration auf Effektivität, Effizienz, Kundenanforderungen und Kundennutzen erfolgen. Wichtig ist dabei, dass nicht jede Kundensituation denselben Grad der Agilität erfordert. Je nach Projektumfeld sollte daher sorgfältig abgewägt werden, welche Methode zum Einsatz kommt.

Die Einführung agiler Methoden scheitert oft an organisatorischen, kulturellen und strategischen Rahmenbedingungen. Die Mitarbeiter sind durch ihre bisherige berufliche Laufbahn kulturell vorgeprägt. Agile Methodenkompetenz und Projekterfahrung fehlt oft. Zudem mangelt es an Offenheit auf allen Ebenen. Die Grundlage für agiles Arbeiten ist ein konsequenter Veränderungsprozess im ganzen Unternehmen. (Mehr dazu im Artikel Organizational Change)

 

Grundlage von

  • Agiles Arbeiten wird oftmals fehlinterpretiert und mit planlos gleichgestellt
  • erfordert sehr viel Disziplin und Transparenz – insbesondere dahingehend, warum man das Vorhaben überhaupt machen will und wie man den Erfolg/Fortschritt in die richtige Richtung messen will
  • es braucht klare Ziele und eine klare Roadmap, die man ständig aktualisiert
  • erfordert Management by Objective-Ansatz (z.B. OKRs)
  • erfordert eine offene Fehlerkultur (Fehler müssen/sollen gemacht werden können)
  • es gibt hierzu viele verschiedene Methoden und Techniken … sich überall nur die Kirschen rauszupicken, bringt einen aber nicht weiter. Unser Tipp: eine Methode auswählen und diese erst mal 1:1 umsetzen bevor man sie gleich anpasst (und ggf. dann ad-absurdum führt oder gar vergewaltigt)
  • erfordert klares Rollenkonzept
  • es braucht einen Enabler mit Erfahrung (intern oder extern) – nicht nur auf Teamebene, sondern für die gesamte Organisation
  • Agiles Arbeiten ist nicht nur für Teams relevant, sondern muss als Ganzes (organisationsübergreifend) gesehen werden (gerade dann, wenn die einzelnen Teams von einander abhängig sind)
  • gemeinsamer Sync ist wichtig
  • Methoden und Tools sind nur das Werkzeug, nicht das Ergebnis
  • Übersicht über die verschiedenen Methoden (zumindest mal die populärsten) – jeweils mit einer kurzen Erläuterung:
    • Scrum
    • Kanban
    • Design Thinking
    • Lean Startup & Canvas
    • OKRs
    • DevOps
    • google hier mal die Übersichtskarte von Deloitte in der aktuellen Version

First Hand

Prosma Blog

Passend dazu...