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Soziales Engagement

Wir haben einen Buckelwal gespart!

Wenn die Geschäftstätigkeit regelmäßige Reisen bedingt, sollte sich jede Organisation die Frage stellen, wie man diese unter Einbeziehung ökonomischer und ökologischer Aspekte realisiert. Auch wir versuchen, bei jeder Reise wirtschaftliche und umweltbezogene Ziele bestmöglich zu kombinieren. Wir glauben fest daran, dass gerade wir in der Beratungsbranche eine besonders große Verantwortung übernehmen sollten. Schließlich gehört Reisen bei uns zum Alltag.

Wir bemühen uns stets, unseren ökologischen Fußabdruck als Unternehmen so klein wie möglich zu halten. Deshalb reisen alle Mitarbeiter von uns möglichst viel mit der Bahn und konnten so alleine in diesem Jahr bereits 18.759 kg CO2 einsparen!*  Das entspricht in etwa dem Gewicht eines nicht ganz ausgewachsenem Buckelwals!

Darauf sind wir sehr, sehr stolz! Und deshalb auch dieser ungewöhnliche Blog-Post, denn wir wollen möglichst viele anstiften, es uns gleich zu tun.

Unsere Reisephilosophie

Bahnfahren hat für uns allerdings nicht nur etwas mit der umweltfreundlichen Nutzung von Verkehrsmitteln zu tun. Es ist darüber hinaus eine sehr wirtschaftliche Art zu reisen. Zum einen können wir während der Fahrtzeit arbeiten und so unsere Fahrtzeit effizient nutzen. Das wäre bei einer Anreise mit dem PKW nicht möglich. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Level der Anspannung während der Reisen. Wer Bahn fährt, kann die Fahrtzeit nutzen, um sich auszuruhen und kommt entspannt beim Kunden an. Bei Reisen mit dem PKW ist häufig das Gegenteil der Fall. Auch die Planbarkeit ist bei Bahnreisen meist höher, da Stau, Unfälle oder Baustellen auf Autobahnen umgangen werden können.

Zudem ist der Unterschied zwischen aktiver und passiver Arbeitszeit für uns ein wichtiges Thema. Solange ein Mitarbeiter während einer Dienstreise im Auto unterwegs ist, gilt die Fahrtzeit als aktive Arbeitszeit. Daher gelten auch bestimmte Pausenpflichten, die zwingend eingehalten werden müssen und wertvolle Zeit beim Kunden im Projekt kosten. Beim Bahnfahren gilt die Fahrtzeit dagegen als passive Arbeitszeit (also eine Art von bezahlter Pausenzeit, die aber als Arbeitszeit ohne Pausenanspruch gilt). Außerdem steigt beim Selbstfahren das Unfallrisiko, vor allem nach langen Arbeitstagen.

Leider kommen auch wir nicht ganz ohne PKW und Flugzeug aus. Aber alle Mitarbeiter erhalten bei uns mindestens eine BahnCard 50 und nutzen diese sehr intensiv. Je nachdem, wie viele Fahrten pro Jahr zurückgelegt werden, wandeln wir diese dann auch gerne in eine BahnCard 100 um.

Aufgrund der zahlreichen Vorteile von Geschäftsreisen mit der Bahn wollen wir auch weiterhin daran arbeiten, die Reisezeiten mit anderen Verkehrsmitteln zu reduzieren und wann immer es die Situation erlaubt, auf die Bahn umsteigen. Damit leisten wir nicht nur einen wertvollen Beitrag für die Umwelt, sondern sorgen auch für Reisesicherheit und -komfort unserer Mitarbeiter.

Und nächstes Jahr soll es dann ein Pottwal (30-50.000 kg) werden!

 

*gegenüber vergleichbaren Reisen mit dem PKW (Quelle: UmweltMobilCheck)

Über den Autor

Mara-Lina Langbehn
Scrum Master